Selbstaufgabe des Managements oder Chance für Reorganisation – Was KI für ein Führungsverständnis bedeuten kann

Selbstaufgabe des Managements oder Chance für Reorganisation – Was KI für ein Führungsverständnis bedeuten kann

Was
muss in den Fokus rücken, wenn wir uns mit der Zukunft beschäftigen? Der Siegeszug der künstlichen Intelligenz, die unser aller Leben revolutionieren wird.

Bis zum Jahr 2030 werden etwa zehn Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland von künstlicher Intelligenz abhängig sein, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Beratungsagentur PwC. Das Bruttoinlandsprodukt wird demnach um 11,3 Prozent steigen, das bedeutet eine Wertschöpfung von 430 Milliarden Euro, so PwC. KI bekommt einen enormen Einfluss auf den Unternehmenserfolg und wird die gesamte Organisation durchdringen und nicht nur über Erfolg und Misserfolg entscheiden,
sondern auch wann, wer,  wie und wo arbeitet.

KI ist auch bei den Führungskräften im Fokus. So trauen Führungskräfte in der deutschen Industrie der Künstlichen Intelligenz zu, Entscheidungsprozesse deutlich zu verbessern – für ersetzbar halten sie sich jedoch nicht. Immerhin 92 Prozent würden KI-Software bei ihren strategischen Entscheidungen nutzen, jedenfalls als Vorbereitung. Grundsätzliche Vorbehalte gegenüber der KI und fehlendes Vertrauen haben nur neun Prozent. Das zeigt eine Studie von > LAB & Company und der Technologiemanagement-Expertin der Universität Kassel, Prof. Dr. Sabrina Schneider. Die Manager würden von der Software eine optimale Lösung auf der Basis rationaler Gesichtspunkte ermitteln lassen, die finale Entscheidung jedoch selbst treffen.

Ist KI die bessere Führungskraft?

Gefragt danach, ob KI der bessere Manager sei, sagten immerhin neun Prozent, dies treffe zu. Jeder Vierte (25 Prozent) findet, es treffe eher zu und 41 Prozent antworteten mit „teils-teils“. 23 Prozent
halten es für eher nichtzutreffend und nur zwei Prozent finden es überhaupt nichtzutreffend, so das personalmagazin. „Der Eintritt der künstlichen Intelligenz in die Unternehmen schlägt ein völlig neues Kapitel auf, für das es so gut wie keine historischen Analogien gibt. Die Frage, welche Rolle die KI atisch an das Selbstverständnis der Führungskreise im Unternehmen. Denn man ist sich durchaus der Tatsache bewusst, dass wir im Extremszenario die Selbstabschaffung des Managements und im Fall der Beratungsindustrie sogar eines großen Teils der Branche diskutieren“, sagt Marcel Ramin Derakhchan, Managing Partner von LAB & Company im Branchenmagazin monitor.at. „Deswegen spielt die teils sehr emotionale Auseinandersetzung mit den Limitierungen der KI eine so große Rolle: Im Kontext der Automatisierung und Digitalisierung der Ökonomie verengt der Vormarsch der
KI die Grenzen der bislang ausschließlich menschlichen Domäne strategischer Entscheidungen.“

Was beutet diese Entwicklung für die Organisations- und Personalstrategie konkret? Welche  Strukturen und Fähigkeiten werden in einer Zukunft gebraucht, in der KI eine entscheidende Rolle sein könnte?

Das Dialogcamp der Initiative Zukunftsfähige Führung – IZF – hat am 26 Februar 2019 in Stuttgart einen Tag lang die Zukunft der Führung vor den Herausforderungen der Zukunft im Blick. Jetzt anmelden und die Zukunft mitgestalten.

 http://izfkongress.org/anmeldung

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